Archiv der Kategorie: Projekte 2019

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Vortrag: water is life

Unser Vortag am Donnerstag, 23.05.2019 war ein voller Erfolg. Es sind über 50 interessierte Zuhörer gekommen und wir mussten noch eine Menge weitere Stühle bereitstellen. Mit so einem regen Zulauf hatten wir nicht gerechnet. Für das nächste Mal werden wir uns eine größere Lokation aussuchen. Wir konnten ein paar neue Mitglieder gewinnen und durch freiwillige Eintrittsgelder die Obstlieferung für weitere zweieinhalb Monate sicherstellen.

Es wurden viele Fragen gestellt und zum Schluss gab es noch ein Interview mit dem Erdinger Anzeiger.

Der Bericht erscheint in der nächsten Wochenendausgabe des Erdinger Anzeigers.

Namibia – „water is life“ – Vortrag am 23. Mai in Ottenhofen

Am Donnerstag, 23. Mai um 19:30 Uhr findet in Ottenhofen
(Gaststätte "Camillo", Erdinger Str. 8) um 19:30 Uhr ein Vortrag zum
Projekt "Brunnen bohren in der Kalahari" statt.

Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen

Veranstalter: Outjenaho, strahlende Kinderaugen e.V.

"Bronnen bohren"

Wie wir es geschafft haben, in nur wenigen Wochen dieses Projekt zu initiieren, was alles vorbereitet, geplant und koordiniert werden mußte, wieviel Glück wir mit unserem Vorhaben hatten und vor allem, "wie wird eigentlich so eine Wasserstelle gefunden, ein Bohrloch gebohrt, wie kommt das Wasser an die Oberfläche, ... " - Fragen, zu denen wir mit Bildern und unseren Erzählungen Antworten geben werden.

"Landschaften, Tiere, Freunde"

Das Land Namibia bietet atemberaubende Landschaften, eine Vielzahl von Tieren unterschiedlichster Arten und vor allem viele Freunde, die wir seit Begin unserer Schulpartnerschaft gewonnen haben. Mit Bildern und Videosequenzen werden wir hierzu einen kleinen Einblick vermitteln.

Eine ereignisreiche Woche in der Morukutu Schule im April

Nach intensiven Vorbereitungen (30 Matratzen im Vorfeld in Okahandja bestellt und die Installation von 4 Solarmodulen organisiert) und mit ganz vielen Ideen im Gepäck (Lieder, Bastelvorlagen…) startete ich am 4.4.2019 von München über Johannesburg nach Windhoek.

 

 

 

Während ich am Samstag in Windhoek das Material für die Schule eingekauft habe (Stifte, Bastelmaterial, Seife, Zahnbürsten, Sanitäry Pads…) hat Floyd schon mal das Auto reisefertig gemacht.

Sonntag nachmittag ging es dann, wie immer mit vollgepacktem Auto, ins Epukiro-Reservat nach Otjiyarwa (diesmal ohne Reifenpanne unterwegs).

Der Empfang in der Schule ist jedes mal so herzlich und der Abschied am letzten Tag fällt immer so schwer

Wir hatten eine ganz tolle gemeinsame Woche:

Am Dienstag Vormittag säuberten wir alle zusammen das komplette Schulgelände:

Nachmittags haben wir für die Vorschulkinder und die Kinder der ersten bis dritten Klasse einen kleinen Workshop zum Thema „Händewaschen“ vorbereitet. Zum Glück hatte ich hier große Unterstützung von Emensia und Max, zwei Lehrkräften, denn alleine hätte ich die Rasselbande nicht unter Kontrolle bekommen. Wir hatten viel Spaß:

Am Mittwoch war mit der vierten Klasse Briefe-Schreiben angesagt: Ich hatte von den Kindern aus der Grundschule Ottenhofen einen Stapel Briefe im Gepäck. Rahimisa, eine Lehrerein,  und ich haben gemeinsam mit den Kindern Antwortbriefe geschrieben. Teilweise haben die Kinder in Otjiherero geantwortet, so können unsere Kinder in Ottenhofen ein bisschen die Sprache ihrer kleinen namibischen Freunde lernen.

Für die fünfte Klasse gab es Freundschaftsarmbänder aus Ottenhofen:

Am Mittwoch Abend habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Netball gespielt und es hat Mega Spaß gemacht:

Die Morukutu-Schule hat ein eigenes Netball-Team und wünscht sich sehnlichst ein einheitliches Mannschafts-Trikot für die 10 Spielerinnen. Wir finden bestimmt eine Lösung.

Am Donnerstag war das Motto:  „Morukutu Handcraft Workshop“ für die sechste und siebte Klasse. Es wurde gefädelt, gemalt, geschnipselt, geklebt und und und:

 

 

 

Am Freitag, dem letzten Schultag vor den Ferien gab es noch eine sehr feierliche assembly unter dem Motto: WATER IS LIFE – USE OUR GOLDEN FLUID WITH CARE AND ALWAYS KEEP IN MIND THAT IT IS A WONDERFUL PRIVILEGE.
Anwesend waren alle Kinder, alle LehrerInnen, sehr viele Eltern, der Gemeinderat, der Schulrat, der Director und der Inspector of Ecucation, Arts and Culture aus Gobabis. Es wurde gebetet, gesungen, gesprochen und es erfolgte die offizielle Übergabe der Matratzen und der Solarmodule.

Im Anschluß an die assembly wurden alle Schüler noch mit der wöchentlichen Obstration versorgt:

 

 

 

Ich konnte in dieser Woche erleben, wie glücklich die Kinder und auch die Lehrer darüber sind, dass die Schule einen eigenen Brunnen hat und nachhaltig mit Wasser versorgt ist. Ohne Eure Unterstützung wären solche und viele andere Projekt nicht machbar. Hierfür sage ich ein ganz ganz herzliches Dankeschön an alle, die uns so tatkräftig unterstützen.

 

 

 

 

Und weiter geht es… ein neues Jahr und es erwarten uns sicher wieder eine Menge an Erlebnissen – wir stellen uns wieder neuen Herausforderungen und haben jede Menge Pläne:

Martina wird im April für eine Woche die Schule besuchen, aktuell sieht die Planung wie folgt aus:

  • wir werden nochmal eine Lieferung von Matratzen (diesmal ca. 30 Stück) organisieren
  • Die Erweiterung der Wasserpumpe um eine kleine Solaranlage wird während ihrer Anwesenheit durchgeführt
  • Eine große Assembly soll diesmal durchgeführt werden (noch einmal zum Thema Wasser- eigener Brunnen, aber auch wegen der neuen Matratzen)
  • nachdem es nun eine eigene Wasserversorgung gibt, werden wir ein kleines „Hygiene Projekt“ durchführen (Hände waschen, Zähne putzen, …) – übrigens: die November Plumber werden dieses Jahr voraussichtlich einen Trinkbrunnen in der Schule bauen
  • natürlich wieder basteln mit den Kindern, classroom cleaning project (aber auch das komplette Schulgelände soll wieder einer cleaning action unterzogen werden)
  • gemeinsames Kochen mit den Matronen der Schule – ein schon lange geplantes Projekt, diesmal wird es sicherlich klappen
  • … und wenn alles gut läuft, dann bringt Martina schon die ersten Entwürfe für den Bau von 2 neuen Hostels (für 200 Kinder) mit – ein Projekt, welches vorwiegend ein lokales Projekt sein wird. Unsere Unterstützung hier ist in der Anfangsphase das Erstellen von Bauplänen durch einen Architekten aus unserem „Unterstützerkreis“ – Andi hat uns schon die Pläne für den überdachten Speiseraum für die Schule erstellt (ein Projekt, welches durch die Wasserproblematik erstmal aufgeschoben wurde – wir werden es aber mit Sicherheit weiter verfolgen). In Namibia ist das Erstellen von Bauplänen ein sehr aufwändiges und auch kostspieliges Verfahren, also helfen wir hier gerne und sagen dem Andi vorab schonmal: Vielen Dank für die Unterstützung